Portraits In Drag – The Faces of Pinay Colada ist ein presigekrönter Dokumentarfilm und eine fesselnde und intime Dokumentation, die das Leben und die Kunst von Jay erforscht, einem Drag-Performeri und Aktivisten aus München. Auf der Bühne als Pinay Colada bekannt, nutzt Jay Drag als Medium des Selbstausdrucks, der Selbstermächtigung und des Aktivismus – gesellschaftliche Normen aufbrechend und dabei Identität und Selbstliebe umarmend.
Der Film nimmt das Publikum mit auf eine Reise von Jays Kindheit auf den Philippinen bis zu seinem Leben in Deutschland und beleuchtet seine Verwandlung zu Pinay Colada sowie den Mut, den es braucht, authentisch zu leben. Durch schillernde Auftritte, Momente hinter den Kulissen und zutiefst persönliche Reflexionen wirft die Dokumentation Licht auf die Herausforderungen, denen sich Drag-Performer stellen müssen, die Missverständnisse rund um ihre Kunst und die kraftvolle Rolle von Drag bei der Förderung von Akzeptanz und Vielfalt.
Portraits In Drag ist nicht nur eine Feier der Individualität und Kreativität, sondern auch eine Einladung, über Klischees hinauszublicken, neue Perspektiven zu hören und die lebendige Welt des Drag zu umarmen. Dieser Film ist ein strahlendes Zeugnis für Widerstandsfähigkeit, Gemeinschaft und das universelle Bedürfnis nach Selbstausdruck.
Dokumentarfilmprojekte wie „Portraits in Drag“ verkörpern das Herzstück dessen, warum ich Fotografiere und Filme mache. Meine Kamera dient als Schlüssel, um Türen zu Welten zu öffnen, die ich sonst vielleicht nie betreten würde. Sei es durch intime Fotoshootings oder Dokumentarfilme. Während ich mit verschiedenen Gemeinschaften arbeite und Identität durch meine Linse erforsche, finde ich mich in der privilegierten Position wieder, sowohl Geschichtenerzähler als auch Lernender zu sein. Diese intimen Erzählungen fordern nicht nur meine Perspektive als Filmemacher und Fotograf heraus, sondern bereichern mein Verständnis für menschliche Erfahrungen. Was als Dokumentation beginnt, entwickelt sich oft zu dauerhaften Freundschaften und tiefen Verbindungen, die weit über das finale Bild oder den letzten Schnitt hinausreichen. Jedes Projekt lehrt mich etwas Neues über Kunst, Menschlichkeit und mich selbst und erinnert mich daran, warum ich mich ursprünglich in das visuelle Geschichtenerzählen verliebt habe.








